Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Gegenstand
Die Klarna wickelt Zahlungen zwischen einem Käufer und einem Verkäufer treuhänderisch ab. Der Kaufvertrag über die Ware kommt ausschließlich zwischen Käufer und Verkäufer zustande; die Treuhandstelle wird nicht Vertragspartei dieses Kaufvertrags.
§ 2 Zustandekommen des Treuhandauftrags
Der Treuhandauftrag kommt zustande, wenn der Käufer dem im System angelegten Auftrag über die Auftragsseite ausdrücklich zustimmt. Die Zustimmung wird mit Zeitpunkt und IP-Adresse protokolliert.
§ 3 Zahlung und Verwahrung
Der Käufer überweist den im Auftrag genannten Betrag unter Angabe des Verwendungszwecks auf das Treuhandkonto. Der Betrag wird getrennt vom Geschäftsvermögen der Treuhandstelle gehalten und nicht verzinst.
§ 4 Freigabe und Auszahlung
Nach Erhalt der Ware hat der Käufer die im Auftrag genannte Prüfzeit. Erteilt er die Freigabe oder läuft die Prüfzeit ohne Beanstandung ab, zahlt die Treuhandstelle an den Verkäufer aus.
§ 5 Beanstandung und Rückerstattung
Bei fristgerechter Beanstandung wird die Auszahlung angehalten. Kommt keine Einigung zustande, entscheidet die Treuhandstelle anhand der vorgelegten Nachweise über Auszahlung, Teilauszahlung oder Rückerstattung. Erstattungen erfolgen ausschließlich auf das Konto der eingegangenen Zahlung.
§ 6 Gebühren
Die Gebühr ergibt sich aus dem jeweiligen Auftrag. Sie wird mit dem Zustandekommen des Treuhandauftrags fällig und dem im Auftrag genannten Gebührenträger berechnet.
§ 7 Mitwirkungspflichten
Käufer und Verkäufer machen wahrheitsgemäße Angaben und legen auf Anforderung Identitäts- und Versandnachweise vor. Zahlungen außerhalb des Treuhandkontos sind von der Abwicklung nicht erfasst.
§ 8 Haftung
Die Treuhandstelle haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Für Beschaffenheit, Echtheit und Rechtmäßigkeit der Ware haftet allein der Verkäufer.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften unberührt.