Ablauf einer Treuhandzahlung
Vom Auftrag bis zur Auszahlung: Alle Schritte und Fristen im Überblick.
1. Auftrag wird angelegt
Käufer und Verkäufer einigen sich auf Ware und Preis. Wir erfassen den Auftrag mit Verkäufer, Warenbeschreibung, Betrag, Gebührenträger und Prüfzeit und senden dem Käufer die Auftragsnummer per SMS.
2. Käufer prüft und stimmt zu
Der Käufer ruft den Auftrag mit seiner Auftragsnummer auf und ergänzt seine Angaben (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse). Erst nach ausdrücklicher Zustimmung zu Ware, Preis und AGB wird die Bankverbindung der Treuhandstelle angezeigt. Zustimmung, Zeitpunkt und IP-Adresse werden zu Nachweiszwecken protokolliert.
3. Zahlung auf das Treuhandkonto
Der Käufer überweist den Betrag mit dem angegebenen Verwendungszweck. Die Zahlungsfrist beträgt standardmäßig 7 Tage ab Zustimmung. Nach Gutschrift bestätigen wir den Zahlungseingang im Auftrag. Die Bestätigung ist für beide Parteien einsehbar.
4. Versand durch den Verkäufer
Erst nach bestätigtem Zahlungseingang fordern wir den Verkäufer zum Versand auf. Damit steht für ihn fest, dass der Betrag hinterlegt ist, ohne dass der Käufer in Vorleistung gehen musste.
5. Prüfzeit und Freigabe
Nach Erhalt der Ware beginnt die im Auftrag genannte Prüfzeit (in der Regel 14 Tage). Gibt der Käufer die Ware frei oder verstreicht die Frist ohne Beanstandung, zahlen wir den Betrag an den Verkäufer aus.
6. Beanstandung und Streitfall
Meldet der Käufer innerhalb der Prüfzeit einen Mangel oder eine Nichtlieferung, halten wir die Auszahlung an. Beide Parteien legen Nachweise vor, etwa Versandbelege, Fotos oder Schriftverkehr. Anhand der Auftragsdaten entscheiden wir über Auszahlung, Teilauszahlung oder Rückerstattung. Der Rechtsweg bleibt unberührt.
Rückerstattung
Erstattungen erfolgen ausschließlich auf das Konto, von dem die Zahlung eingegangen ist. Auszahlungen an Dritte sind ausgeschlossen.